[Rezension] Ursula Poznanski - Layers



Autor Ursula Poznanski
Titel Layers
Seiten 448
Verlag Loewe
Veröffentlichung August 2015
Genre Jugendthriller
ISBN 
978-3-7855-8230-5












Buchbeschreibung
Layers – die Wahrheit ist vielschichtig. 

Seit Dorian von zu Hause abgehauen ist, schlägt er sich auf der Straße durch – und das eigentlich recht gut. Als er jedoch eines Morgens neben einem toten Obdachlosen aufwacht, der offensichtlich ermordet wurde, gerät Dorian in Panik, weil er sich an nichts erinnert: Hat er selbst etwas mit der Tat zu tun? 

In dieser Situation bietet ihm ein Fremder unverhofft Hilfe an und Dorian ergreift die Gelegenheit beim Schopf – denn das ist seine Chance, sich vor der Polizei zu verstecken. Der Unbekannte engagiert sich für Jugendliche in Not und bringt Dorian in eine Villa, wo er neue Kleidung, Essen und sogar Schulunterricht erhält. 
Doch umsonst ist nichts im Leben, das erfährt Dorian recht schnell. Die Gegenleistung, die von ihm erwartet wird, besteht im Verteilen geheimnisvoller Werbegeschenke – sehr aufwendig versiegelt. Und als Dorian ein solches Geschenk nach einem unerwarteten Zwischenfall behält, wird er von diesem Zeitpunkt an gnadenlos gejagt. 
Quelle: Verlagsseite

Meine Meinung
Etwas verwirrt und geschockt wacht Dorian neben Eriks Leiche auf. Er kann sich an nichts erinnern, nur an den Streit am Vortag. Aber Dorian würde doch niemals jemanden umbringen. Oder doch? Ein Unbekannter bietet ihm Hilfe an und bringt ihn in die Villa Bornheim, in der er nicht nur Unterkunft und Essen bekommt, sondern auch Schulunterricht erhält. Hier lernt er Stella kennen, in die er sich Hals über Kopf verliebt. Für Dorian ist es wie im Traum. Ihm wird schnell klar, dass die Sache einen Haken haben muss, denn nichts im Leben ist umsonst.

Als er bei einer seiner Aufgaben das Werbegeschenk nicht wie besprochen abgeben kann, sitzt er plötzlich wieder auf der Straße. Seine Neugierde siegt und er öffnet verbotenerweise das Kästchen, dessen Inhalz eine harmlose Brille zu sein scheint. Doch erst einmal aktiviert, sieht er Dinge, die andere nicht sehen. Sind es anfangs nur Zahlen und kurze Mitteilungen, sogenannte Layer, erhält er auch wertvolle Informationen über bestimmte Personen, die viel Geld und Macht besitzen. Doch für Dorian entwickelt sich das Sehen mit der Spezialbrille zu einer Art Copmuterspiel, täuschend echt, und er scheint langsam an seinem Verstand zu zweifeln. Irgendetwas scheint hier nicht mit rechten Dingen zuzugehen und er will dem unbedingt auf die Spur kommen.

Wem kann Dorian trauen? Und warum taucht der verschwunden geglaubte Melvin plötzlich wieder auf? Und kann er Stella aus den Fängen Bornheims retten, bevor der Countdown abgelaufen ist?

Eine sehr spannende Geschichte, sehr gut geschrieben und die Seiten fliegen mal wieder so dahin. Zeitweise hat man das Gefühl, in den Straßen an Dorians Seite zu stehen und ebenfalls einen Blick durch die Brille zu erhaschen.
 ★ ★

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