[Rezension] Marlo Morgan - Traumfänger




Autor Marlo Morgan
Titel Traumfänger
Seiten 256
Verlag Goldmann
Veröffentlichung Januar 1998
Genre 
ISBN 
9783442437405









Buchbeschreibung
Die Geschichte einer mutigen Frau, die mit den Aborigines wanderte und die wundervollen Geheimnisse und die Weisheiten eines sehr alten Stammes erfuhr. Es geht dabei um Dinge, die wir alle in unserer modernen Gesellschaft lernen müssen: wieder eine Beziehung zur Natur herzustellen, zu vertrauen und an unser inneres Wissen und unsere eigenen Ziele zu glauben.
Quelle: Buchrücken

Meine Meinung
Die Geschichte handelt von einer amerikanischen Ärztin, die unfreiwillig von den Aborigines auf einen mehrmonatigen Walkabout durch das Outback mitgenommen wird. Sie macht unheimlich viele Erfahrungen und lernt viel über die Natur.
Alle Menschen sind Geister, die auf dieser Welt nur zu Besuch sind. Und alle Geister sind ewige Wesen. Alle Begegnungen mit anderen Menschen sind Erfahrungen, und alle Erfahrungen sind ewige Verbindungen. Die "Wahren Menschen" schließen den Kreis einer jeden Erfahrung. Anders als die "Veränderten" bringen wir alles zum Abschluß. Wenn du einen Menschen verläßt und in deinem Herzen noch Groll gegen ihn hegst, ist dieser Kreis nicht geschlossen., und die Erfahrung wird sich später in deinem Leben wiederholen. Du wirst nicht nur einmal leiden, sondern immer wieder, bis du etwas gelernt hast. Man soll beobachten, aus dem Geschehenen lernen und weiser werden. Es ist gut, für die Erfahrung zu danken, wie ihr sagt, oder sie zu segnen und dann in Frieden weiterzugehen.

Nachdem ich das Buch gelesen habe, habe ich ein wenig im Internet nachgelesen und mußte enttäuscht feststellen, dass die Autorin die Geschichte frei erfunden hat. Was an sich kein Problem wäre, wenn sie diese nicht als eigene Erfahrung verkauft hätte.

Trotz allem ist es eine tolle Geschichte, die zum Nachdenken anregt - über die Natur und sich selber. Viele Dinge sind uns einfach zu selbstverständlich geworden und man erhält zumindest einen Denkanstoß über Vergangenes, materielle Dinge und das Ausbeuten der Natur, ohne die wir nicht leben können.

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